Impressionen der Bühnen-Premiere Geisterfahrer Ein Drama von Lutz Hübner. Gespielt vom Theater der leeren Hände (Hannover). Spielleitung: Arndt Schwichtenberg.
GEISTERFAHRER erzählt von der Lebensmittekrise, die diejenigen befällt, die dazu gezwungen werden, den eigenen Lebensentwurf mit der Realität abzugleichen - den Kompromissen, die man für andere eingeht, und wie es ist, wenn einem diese Kompromisse schmerzlich um die Ohren fliegen, weil man erkennt, dass sie nicht zwangsläufig belohnt werden. Es erzählt von der Schuld, die man anhäuft und von den Ideen, den Menschen und den Träumen, die man zurücklässt, um weitermachen zu können.
Deutschland, Hannover, ein Haus, drei Eigentumswohnungen. Drei Paare um die 40. Zwei Paare leben dort schon lange: Harald ist Chefarzt, Rotarier und mit Silke (Hausfrau und Mutter) verheiratet. Pitt ist Musiklehrer und schon lange mit Gaby (Psychologin) zusammen.
Bringt das neue Pärchen Miriam (Dolmetscherin) und Johannes (Lehrer), nach 10 Jahren Brasilienaufenthalt, genug frischen Wind ins Haus, um durchzulüften? Oder gehen sie kaputt an dem Muff, den sich die Spießer vormachen, die manchmal lieber Hippies wären?
Sechs Leben, mehr als eine WG - ein Lebensentwurf? Kann das gut gehen? Freud‘ und Feiern, geradeaus und herumeiern, Lust und Leid, Zank und Neid... und ein Geheimnis lastet auf dem Haus. Ankunft oder Fortgehen?